Gleichstellungsantrag

Also zum Verständnis, ein Gleichstellungsantrag ist ein Antrag den Menschen mit einer Behinderung stellen können, um den gleichen Kündigungsschutz zu bekommen wie schwer behinderte Menschen. Stellen kann man diesen Antrag bei den zuständigen Arbeitsämtern, wenn man eine Behinderung von 30% bis 50% hat. Weil so ein Gleichstellungsantrag etwa 8 Seiten lang ist, kann der hier jetzt nicht wiedergegeben werden. Aber man sollte sich darauf vorbereiten, dass man die ganzen Belege der Krankengeschichte von der Krankenkasse beifügen muss. Außerdem müssen sehr genaue Angaben zum bestehenden Arbeitsverhältnis gemacht werden. Als schwer behinderte Person genießt man einen besonderen Kündigungsschutz und der Arbeitgeber benötigt eine besondere „staatliche“ Genehmigung, um so einen Arbeitnehmer zu entlassen.

Außer der erfüllten „Behindertenquote“, gibt es da für die Arbeitgeber keine Vorteile aus der Gleichstellung. Wer einen Gleichstellungsantrag stellen möchte, muss sich aber auch sehr genau überlegen, wann dieser Antrag gestellt wird. Wenn man eine „Kündigung“ wegen einer Erkrankung oder Behinderung bereits im Briefkasten hat, dann bringt ein Gleichstellungsantrag nichts mehr. Diese Gleichstellung kann nicht rückwirkend genehmigt werden. Deshalb macht es für „Arbeitnehmer“ durchaus Sinn, sich schon frühzeitig bei der Arbeitsagentur dazu zu informieren. Am Besten eben, bevor der Chef dazu kommt, eine Kündigung auszusprechen.

GleichstellungsantragDas ist zwar etwas „unfair“ aber wenn man daran denkt, wie mitunter dem Arbeitnehmer mitgespielt wird, dann ist das sicher kein großes Drama. Denn die Kündigung kann, wenn auch unter schwierigeren Bedingungen, immer noch durchgezogen werden. Eine Gleichstellung hat aber bei der Jobsuche einen Nachteil. Arbeitgeber scheuen oft davor zurück, jemanden einzustellen, der bereits diesen erweiterten Kündigungsschutz und die anderen „Privilegien“ der Schwerbehinderten hat. Deshalb sollte sich jeder genau überlegen, ob sich im eigenen Fall wirklich eine Gleichstellung lohnt oder ob man sich besser einfach auf die Suche nach einem neuen Job macht.

Gleichstellungsantrag

Gleichstellungsantrag

Antragsteller

Name: …………………………    

Vorname: …………………………

Straße: …………………………    

PLZ, Ort: …………………………

Geburtsdatum: …………………………                

Telefon: …………………………

Rentenversicherungsnummer: ………

Kundennummer Agentur für Arbeit: ………

Grad der Behinderung: ………….. %

Beruf mit Abschluss als……………

Beschäftigung bei……………

Beschäftigung als………seit ……

Beamter auf Lebenszeit als………seit…….

Selbständig seit…………………….

arbeitslos seit………………..

Arbeitszeit                              

 Vollzeit       

 Teilzeit        

 Schichtarbeit           

Kann die derzeitige Tätigkeit weiterhin ausgeübt werden?

 ja, ohne Einschränkungen         

 ja, mit Einschränkungen       

 nein, Begründung: ……

 

Begründung des Antrages       

…………………………………

Unterschrift Antragsteller

…………………………………

Ort, Datum