Die 7 schlimmsten Fehler bei einem Geschäftsbrief

Grundsätzlich kommt es bei Geschäftsbriefen, also Briefen zwischen Geschäftspartnern und Briefen zwischen Unternehmen und Privatpersonen, in wesentlich höherem Maße auf die Einhaltung der richtigen Form an als dies bei rein privaten Briefen der Fall ist. In aller Regel werden Geschäftsbriefe dabei nach DIN 5008 oder nach DIN 676 verfasst. Häufig werden in Büros Mustervorlagen verwendet, die der Situation und dem Empfänger angepasst werden. Zudem helfen zahlreiche Bücher und Ratgeber im Internet dabei, einen Geschäftsbrief richtig und somit erfolgreich zu verfassen. Trotz intensiver Recherche können sich dennoch kleine Unachtsamkeiten einschleichen, die Sie unbedingt vermeiden sollten. Nachfolgend finden Sie eine Auflistung über die schlimmsten Fehler bei einem Geschäftsbrief.

1.) Schlechte Gestaltung. Ein Geschäftsbrief gilt als Visitenkarte eines Unternehmens. Achten Sie also unbedingt auf eine ansprechende Gestaltung ohne verrutsche Zeilen oder schlecht und fehlerhaft gedruckte Schriftsätze und Logos.

2.) Falsche Absenderangaben, Empfängerdaten oder ein falsches Datum. Fehlerhafte Angaben führen dazu, dass der Brief erst mit Verzögerung zugestellt wird oder den Empfänger nicht erreicht, ein falsches Datum kann unnötige Verwirrung auslösen oder gar dazu führen, dass Fristen bereits bei Zustellung verstrichen sind.

3.) Falsche Anrede und falsche Abkürzung von Titeln. Um eine erfolgreiche Zusammenarbeit nicht schon im Vorfeld zu unterbinden, sollten Sie besonders aufmerksam überprüfen, ob Sie Ihren Ansprechpartner richtig ansprechen und seine vorhandenen Titel nicht nur integriert, sondern auch richtig abgekürzt haben.

4.) Fehlerhafte Betreffzeile. Die Betreffzeile enthält die wesentlichen Informationen über den Inhalt des Briefes. Zudem nimmt die Betreffzeile Bezug auf eventuell vorausgegangene Korrespondenz.

 

5.) Höflichkeitsformen nicht eingehalten. Ein Geschäftsbrief kennzeichnet sich durch feststehende Höflichkeitsformen, die zwingend einzuhalten sind.

 

6.) Falscher Inhalt und Rechenfehler. Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr Schreiben inhaltlich korrekt ist. Beinhaltet Ihr Schreiben überdies Zahlen und Rechnungen, überprüfen Sie, ob Sie die richtige Währung verwenden und ob die Summen korrekt berechnet sind.

7.) Anlagen. Häufig beinhaltet geschäftliche Korrespondenz Anlagen, die dem Schreiben beigelegt werden. Achten Sie darauf, dass Sie die Anlagen vollständig und in der Reihenfolge aufzählen, in der sie beigelegt sind.